Probewohnen

Doppelter Genuss 

In der deutsch-polnischen Doppel­stadt Frankfurt (Oder) & Słubice kannst Du auf beiden Seiten der Oder eine abwechslungsreiche Einkaufs- und Genusslandschaft erkunden. Unser Spaziergang durch die Innenstadt auf beiden Seiten der Oder offenbart nicht nur große und kleine Kulturschätze, sondern auch eine überraschende Vielfalt an leckerem Essen und spannenden Läden. Eine Doppelstadt, zwei Länder und doppelt viel zu entdecken. Lass Dich entführen! 

Durch die Frankfurter Innenstadt

Zwischen Karl-Marx-Straße und Rathaus, Oderufer, Universität und Lennépark erstreckt sich das Zen­trum Frankfurts. Markant tritt der „Oderturm“, Brandenburgs höchstes Gebäude, hervor. Das Einkaufszentrum zu seinen Füßen ist mit den danebengelegenen „Lenné-Passagen“ verbunden. Hier kannst Du in liebe­voll gestalteter Atmosphäre neben den gängigen Einkaufsketten für Schokolade, Mode, Kosmetik und Technik auch lokale Geschäfte ent­decken. Kleine Läden für Tee, Geschenke und Naturkost laden ebenso zum Bummeln ein wie die 1953 gegründete Hutten-Buchhandlung. Diese wurde 2018 mit dem Deutschen Buchhandelspreis ausgezeichnet. Vielleicht probierst Du das Mittagsangebot beim Fleischer aus der Region, im Restaurant „Diebels Live“ oder bei dem köstlichen syrischen Imbiss „Al Jasmin“. Besuch aber auch mal unseren „Grünen Markt“ mit den saftigen Markendorfer Äpfeln sowie vielen regionalen Produkten immer donnerstags im Zentrum und anschließend vielleicht mit einem Café to got an die Oderpromenade? Auch der Ausblick ist ein Genuß!

Rund um Campus und Rathaus


Neben dem Oderturm und der Universität befinden sich tolle Blickachsen über den Campus in Richtung der Oder sowie die Restaurants „Lucca“, „Olympia“ und „EinsBe“. In unmittelbarer Umgebung, rund um das Rathaus mit seinem Marktplatz, kannst Du nicht nur städtebauliche Schätze entdecken, sondern auch das urige „Kartoffel­haus“ oder die großzügige „Taverna Athos“, die direkt am Fluss zu finden sind. Das überregional bekannte indische Restaurant „Nirwana“ oder das „BurgerBüro“ mit dem danebengelegenen „Redo“ laden Dich ebenfalls herzlich ein. Schlendere vorbei an einem Mix aus Backsteingotik des 13. Jahrhunderts und modernen Bauten und entdecke das Geschäft der Wichern-Werkstätten, den Weltladen oder das russische Spezia­litätengeschäft. Im „GränzKaffee“ oder dem „Café Diana“ gibt es tagsüber Kaffee und Kuchen, abends kannst nebenan Cocktails in der „Movie Bar“ und der „WG-Bar“ genießen. Überaus spannend ist die Fußgängerzone in der Scharrnstraße. In den letzten Monaten der DDR gebaut, kannst Du hier auf Schritt und Tritt „Kunst am Bau“ entdecken.

Am Brunnenplatz und auf der Magistrale


Ist Dir schon der bunte Comic Brunnen aufgefallen? Er verbindet über ein Bächlein nicht nur Sonne und Mond, sondern auch den Marktplatz mit der Hauptverkehrsader der Stadt, der Karl-Marx-Straße. Auf dem Weg zu der von den Einheimischen „Magistrale“ genannten Straße kommst Du an dem beliebten Café und Bistro „Brot und Zucker“ und dem „Eiscafé Bellini“ vorbei: Unbedingt mal anhalten und genießen.

Auf der Magistrale werden die Wohnhäuser wie beim Berliner Vorbild, der Karl-Marx-Allee, von denkmalgeschützten Pavillons unterbrochen. Auch hier findest Du an beinahe jeder Ecke eine Skulptur oder Statue von namhaften bildenden Künstlern und Künstlerinnen. Die breite Straße ist gesäumt von schattenspendenden Linden und bunten Läden. Ob Einrichten, Dekorieren, Schenken oder Genießen in der „Villa Rosengarten“ oder bei „Kamske“, Wein, Essig, Spiri­tuosen und Feinkost bei „Vom Fass“ oder Regionales und Ökologisches im „Naturalia“ – hier kannst Du wahrlich bummeln. Einen exzellenten Kaffee kannst Du in Frankfurts erstem Coworking Space, dem BLOK O, genießen. Daneben lockt auch die Suppenbar „EssKultur“ und das „Steak-House Holzfäller“. Am Ende der Magistrale blickst Du schon direkt auf die Stadtbrücke, die Frankfurt mit dem benachbarten Słubice verbindet und findest ganz nahe das italienische Restaurant Fratelli. Du erreichst die Brücke auch entlang der Oderpromenade oder durch die Große Scharrnstraße. Alles ganz nah beieinander und über viele Pfade verbunden: Entdecke unsere Innenstadt der kurzen Wege!

Die Słubicer Innenstadt

In unserer Doppelstadt gehört es zum Alltag, die jeweils andere Seite der Oder zu besuchen. Und es ist so einfach. Rasch über die Brücke spaziert und schon ist man in Słubice, einer quirligen polnischen Stadt. Der Ort hat viele schöne Möglichkeiten einzukaufen und ein sehr breites kulinarisches Angebot. Lass uns einen kleinen Spaziergang durch diesen freundlichen Ort machen. Als erstes gehen wir durch die Fußgängerzone mit vielen kleinen Läden, dem Bistro „Endorfina“ und der Bibliothek. Gleich in der Nähe befinden sich mit dem „Portofino“, dem „Douane“ und der „Villa Casino“, die fast direkt neben dem Wikipedia-Denkmal stehen, drei Restaurants mit europäischer Küche. Nur wenige Schritte weiter befindet sich das Einkaufszentrum „Galeria Prima“, unweit davon schließt sich eine Ladenstraße mit einem ebenfalls sehr breiten Angebot an. Angekommen am Plac Przyjaźni hast Du wieder die Qual der Wahl. Entdecke eines der zahlreichen Geschäfte, setz Dich auf ein Getränk ins „La Vie Est Belle“ oder genieße die schöne Parkanlage mit den heiteren Wasserspielen. Auf dem Weg zurück zur Brücke könnten wir noch im „Prowincja“ halt machen, dort gibt es ein ausgezeichnetes Sushi. Das Angebot in Słubice ist überraschend groß und vielfältig. Lass Dich treiben und entdecke den polnischen Teil der Doppelstadt Frankfurt (Oder) & Słubice.

Märkte in Słubice

Nach der Öffnung der Grenze zwischen Polen und Deutschland 1990 entstanden in Słubice zwei Marktplätze: Der größere von beiden, der „Bazar“, liegt am Rand der kleinen Stadt Richtung Autobahn, der kleinere ist nördlich der Stadtbrücke zu finden.

Auf diesen Märkten ist im Grunde alles zu bekommen, was das Herz begehrt. Żurek, Bigos und Piroggen gibt es ebenso, wie Stühle, Tische oder Jeans. In dem bunten Gewimmel kann man sich leicht verlieren und schnell sind da ein paar Stündchen verstrichen. Der Unterschied zwischen den beiden Märkten ist im Grunde nur schwer auszumachen. Abgesehen von den Ausmaßen. Ganz grob lässt sich sagen, dass auf dem kleinen Markt mehr regionale Produkte angeboten werden, als auf dem großen. Aber schau selbst.

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Der direkte Draht

Mein Name ist Elisabeth Latta von der Stadtrezeption Frankfurt (Oder).